Chronologie

Jahrelang und erbittert leisteten die Menschen Widerstand gegen eine Wiederaufbereitungsanlage in Wangershausen.

Chronologie des Protestes

1.12.1981 Frankenberg und Merenberg werden von der Deutschen Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen (DWK) und der hessischer Landesregierung als Standorte für eine WAA vorgeschlagen.
2.12.1981 Spontaner Protestzug von Kernkraftgegnern durch Frankenberg.
3.12.1981
Offizielle Gründung einer Bürgerinitiative Umweltschutz Frankenberg (BIUF) mit Büro in der Teichmühle.
10.12.1981 Landesregierung informiert Stadtverordnetenversammlung.
23.12.1981 DWK erklärt Frankenberg zum favorisierten Standort.
Januar 1982 Bürgerinitiativen gründen sich rund um Frankenberg und im benachbarten Nordrhein-Westalen.
10. 1. 1982 Symbolische Bauplatzbesetzung in Wangershausen.
23.1.1982 Großdemonstration mit 10 000 Teilnehmern in Frankenberg.
12.2.1982 DWK startet Veranstaltungen mit Info-Bus und Dr. Ing. Rainer Göhring.
27.3.1982 Landwirte demonstrieren mit 200 Schleppern.
7.5.1982 Podiumsdiskussion mit Wirtschaftsminister Hoffie und Prof. Altner in der Kulturhalle vor 1000 Besuchern
21.7.1982 Hessisches Kabinett mit Holger Börner gibt offiziell Standort Wangershausen bekannt.
24.7.1982 Großdemo in Frankenberg mit 12 000 Teilnehmern.
4.9.1982 "Feld-Wald-Wiesen-Protest-Fest" in Wangershausen mit 5000 Menschen.
1.10.1982 Abwahl von Bundeskanzller Schmidt in Bonn.
28.10.1982 DWK gibt Entscheidung bekannt, dass die WAA nicht in Frankenberg, sondern in Wackersdorf gebaut werden soll.
31.5.1989 Nach erbitterten Protesten lässt die DWK die WAA-Baustelle Wackersdorf schließen und gibt die Wiederaufarbeitungs-Technologie auf. (zve)

 

Quelle: Interconnectednetwork