Fotofalle knipst Wildkatze
Im Schutz der Nacht schleicht eine Wildkatze durch den Wald. Doch was ist das? Angelockt von einem mit Baldrianduft präparierten Lockstock wagt sich das Tier näher heran, um sich schließlich genüsslich am Stock zu reiben. Dass sie dabei vor die Linse einer vom BUND Kreisverband Waldeck-Frankenberg aufgestellten Fotofalle gerät, bemerkt sie gar nicht. Still und heimlich wandert sie anschließend weiter ihrer Wege.
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| Wildkatze schnuppert Original-Foto (1,4MB) |
Wildkatze in Fotofalle Original-Foto (1,4MB) |
Wildkatze schnuppert nochmal Original-Foto (1,4MB) |
Diese spannenden Bilder entstanden im November im Kreis Waldeck-Frankenberg. Ein wichtiger Korridor führt hier von der Wildkatzen-Population im Rothaargebirge zum Vorkommen im Knüll. Auf den Fotos ist der buschige Schwanz mit den dunklen Ringen und der breiten schwarzen Spitze gut erkennbar, dies weist auf eine Wildkatze hin. Da man die heimlichen und nachtaktiven Tiere selten „in natura“ sieht, sind Fotofallen ein guter Trick, um Hinweise über ihre Verbreitung zu erhalten. Um die Sichtungen zu bestätigen, müssen aber echte Nachweise z.B. durch Genanalysen von gesammelten Haaren erbracht werden. In den Wäldern bei Frankenberg konnten schon mehrfach Wildkatzen nachgewiesen werden. Dies deutet auf eine Nutzung des Korridors in dieser Region hin. Darum wird der BUND im nächsten Jahr hier Grundstücke aufkaufen und mit Bäumen und Büschen in grüne Wanderwege umwandeln, um den Korridor für die Wildkatze an dieser wichtigen Verbindungsstelle zu verbreitern.






