Wegeplanumsetzung

So sind in Hessen verschiedene Wanderkorridore von Wildbiologen vorgeschlagen worden, damit die Wildkatzen ihren Weg vom Rothaargebirge über Fronhausen/ Wollmar zum Burgwald und vom Rothaargebirge über die Breite Struth, durch die Feldgemarkung nordwestlich von Viermünden zum Edertal und Kellerwald bis zum Knüll finden.

In Hessen ist die Umsetzung der beiden Verbindungen vom Taunus zum Rothaargebirge und vom Rothaargebirge zum Knüll besonders wichtig. Neben der Weitergabe der Wildkatzenwegepläne an Planer auf vielen verschiedenen Ebenen beginnt nun an diesen Stellen die konkrete Umsetzung vor Ort.

In dem geplanten Korridor nordwestlich von Viermünden konnte der BUND einige Flächen sichern, die die Wandermöglichkeiten für die Wildkatze verbessern sollen. Die Flächen sollen durch Anpflanzungen und Nutzungsextensivierungen in grüne Korridore umgewandelt werden.Es ist eine Kulturlandschaft, die durch Landschaftselemente und die vielen kleinen Waldinseln schon sehr abwechslungsreich ist.
Wildbiologen sagen, dass das Rotwild und die Wildkatze gleiche Lebensraumansprüche haben. So werden auch anderere Wildtiere, insbesondere das Rotwild von solchen Wanderkorridoren profitieren.

Dass es auch echte Wildkatzenfreunde gibt, hat ein Ehepaar aus Gauting bewiesen, die eigens nach Viermünden anreisten, um sich persönlich von dem, geplanten Katzenkorridor ein Bild zu machen, um dann das BUND Projekt mit einer Spende zu unterstützen. Und auch die Nutzung von Kompensationsmaßnahmen ermöglichen diese Aktion.

Der Wildkatzenwegeplan in HessenWildkatzenwegeplan Hessen

 

 

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